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Die Story

Pia Winkler hat es wirklich nicht leicht: Bruder Torben steckt nicht nur voll in der Pubertät, sondern ist auch noch ein Genie in Mathe und Informatik. Vater Gernot ist arbeitslos und mit seinen Gedanken ganz woanders, Mutter Angelika ist eine super gestresste Hotelmanagerin. Und Pia selbst ist in ihrer 5. Klasse im Gymnasium unglücklich. Lehrer wie Herr Konstantin kapieren einfach nicht, dass manche Menschen mehr Zeit brauchen als andere. Aber Pia ist leider auch verdammt schlecht in Mathe.

Alle haben etwas Besonderes, sind etwas Besonderes oder wollen etwas Besonderes werden. Mindestens Weltmeister. Aber was hat Pia? Sie entdeckt eine Schnecke. Na ja, das Potenzial darin muss man erst einmal erkennen. Pia tauft ihre Schnecke Ferrari. Denn Ferrari ist schneller als andere Schnecken. lgitt! Torben ist entsetzt, als Pia Ferrari zusammen mit einigen Gartenschnecken in seinem alten Computer-Gehäuse unterbringt. Und Angelika will das „Ungeziefer“ sofort loswerden. Nur Freundin Joana, die ansonsten völlig in ihrem Hobby Einradfahren aufgeht, lässt sich von Pia ein wenig für die Schnecken begeistern.

Das sieht bei den Mitgliedern des Naturschutzzentrums ganz anders aus. Ökologe Wilfried Lehmann leitet das Zentrum und ist von Pias Geduld genauso angetan wie seine Mitarbeiterin Feline. Da ist es kein Wunder, dass Pia lieber heimlich dorthin geht, als im super gestylten Nachhilfeinstitut fürs Gymnasium zu büffeln. Denn dort sitzt auch der blöde Dennis aus ihrer Klasse. Sowieso hat Joana einige Tricks parat, wie man bei den Prüfungen technologisch auf dem neuesten Stand schummeln kann.

Geht leider richtig daneben: Pias Schwindel fliegt auf, und Angelika spült in einem Wutanfall die Schnecken ins Klo. Katastrophe bei allen: Gernot findet keinen Job. Angelika ist rausgeworfen worden. Torben holt sich bei den Mädchen eine Abfuhr nach der anderen. Aber Pia hat sich in den Kopf gesetzt, mit Ferrari zum Schneckenrennen nach Hamburg zu fahren. Denn Ferrari ist inzwischen wieder aufgetaucht. Gar nicht mal so langsam. Und jetzt beginnt das wahre Abenteuer für Pia, die plötzlich neben ihrem großen Bruder im Bus sitzt, der auch in geheimer Mission unterwegs ist. Irgendwie halten die beiden dann doch zusammen, organisieren aus dem Stau auf der Autobahn einen Heißluftballon und Pia landet gerade noch rechtzeitig zum Start.

Aber Ferrari gewinnt trotzdem nicht. Denn die Schnecke hat unterwegs eine andere kennen und lieben gelernt. Und das ist ganz offensichtlich wichtiger als das Schneckenrennen. Sei’s drum. Durch die Aufregung um Pias Verschwinden ist den Eltern vieles klar geworden. Pia darf auf eine andere Schule, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten besser entspricht. Und sie kann jetzt ihre ganze Familie für das Naturschutzzentrum begeistern. Und für die Langsamkeit. Denn langsam ist es gut.